Marge und Aufschlag: den richtigen Nenner wählen
Gewinn auf Kosten oder Verkaufspreis beziehen und anhand von Beispielen prüfen.
Die kurze Antwort
Bei positiven Kosten C und Verkaufspreis S ist der Bruttogewinn S − C. Der Aufschlag teilt ihn durch C, die Bruttomarge durch S. Kosten von 100 und ein Verkauf für 130 ergeben 30% Aufschlag, aber etwa 23,08% Bruttomarge.
Methode und prüfbare Beispiele
Für eine beispielhafte Zielmarge von 30% gilt Preis = Kosten ÷ (1 − 30/100). Kosten von 100 ergeben etwa 142,86. Bei 30% Aufschlag beträgt der Preis dagegen 130. Im Prozentanteilsmodus den Gewinn als Wert und die gewünschte Basis als Gesamtwert eingeben.
(S − C) / C × 100
(S − C) / S × 100
100 / (1 − 30/100) ≈ 142.86
30 / 100 × 100 = 30%
30 / 130 × 100 ≈ 23.08%
50 / (100 + 50) × 100 ≈ 33.33%| Eingaben | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| C=100; S=130 | (130 − 100) / 100 × 100 | 30% |
| C=100; S=130 | (130 − 100) / 130 × 100 | ≈23.08% |
| C=100; m=30% | 100 / (1 − 30/100) | ≈142.86 |
Grenzen und Annahmen
Bei Kosten von null ist der Aufschlag undefiniert, bei Verkaufspreis null die Marge. Positive Kosten erlauben keine 100%-Marge bei endlichem Preis. Die Bruttomarge kann Gemeinkosten, Gebühren und Steuern ausschließen; sie ist weder Nettogewinn noch empfohlene Preisvorgabe.
Quellen und Geltungsbereich
Bei Kosten von null ist der Aufschlag undefiniert, bei Verkaufspreis null die Marge. Positive Kosten erlauben keine 100%-Marge bei endlichem Preis. Die Bruttomarge kann Gemeinkosten, Gebühren und Steuern ausschließen; sie ist weder Nettogewinn noch empfohlene Preisvorgabe.
Dies sind hypothetische Rechnungen in allgemeinen Geldeinheiten. Die Quellen stützen die Methoden, nicht aktuelle Preise, Angebote oder Steuersätze.
- Xero
Definitionen von Bruttomarge und Aufschlag.
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